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Zertifizierte/r Bauleiter/in In Kooperation mit dem TÜV Rheinland


Bildungszentren des Baugewerbes e. V., 47809 Krefeld

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Krefeld
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Wer auf der Karriereleiter höher klettern will, muß sich ständig weiterbilden. Nur wer lebenslang lernt, kann sich den immer schneller ändernden beruflichen Anforderungen gerecht werden.
Wir, die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), sind dabei Ihr leistungsstarker Partner.
1979 gegründet, präsentieren sich die BZB heute als hochqualifizierte, multifunktionale Einrichtungen für die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern und Unternehmern aus der gesamten Bauwirtschaft.

Zertifikate
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  • EFQM (European Foundation for Quality Management)

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Zertifizierte/r Bauleiter/in In Kooperation mit dem TÜV Rheinland (Kurs-Details)

Die Anforderungen an einen Bauleiter sind komplex. Er ist der Verantwortliche vor Ort gegenüber dem Bauherrn, dem planenden Architekten, den ausführenden Unternehmen und der Behörde oder hat als Fachbauleiter Teilaufgaben in der Bauphase effizient durchzuführen.Personen der Bauleitung sind vielfältigsten Anforderungen ausgesetzt. In einem komplexen Arbeitsablauf ist die Bauleitung Partner der Bauherren, der Architekten, der Bauträger, Behörden und der ausführenden Handwerker. Somit wird auf den Fachgebieten aller beteiligten Gruppen umfassendes Wissen verlangt. Ausgeprägte soziale kompetenzen sind erforderlich, um mit bzw. zwischen den Partnern zu verhandeln oder zu vermitteln. Die verschiedensten Arten von Bauvorhaben erfordern von der Bauleitung die flexible Einstellung auf die Branchenerfordernisse und somit ein breites Spektrum an fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten.Gefordert ist deshalb fachliches Know-how, Durchsetzungsvermögen und überzeugende soziale Kompetenz. Diese Anforderungen sind erlernbar. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. und die TÜV-Akademie Rheinland GmbH haben als Kooperationspartner eine Seminarreihe konzipiert, durch die praktizierende Bauleiter sowie Neueinsteiger ein klares Qualifikationsprofil erwerben: Der persönliche Karrierebaustein, um Führungs- und Verhandlungskompetenz sowie Kenntnisse um sicherheit, Qualität und einen reibungslosen Bauablauf auszubauen.Die BZB sind eine leistungsstarke Bildungseinrichtung, deren 48 Mitgliedsinnungen des Bauhauptgewerbes 2500 Baubetriebe im Regierungsbezirk Düsseldorf repräsentieren.Die TÜV Akademien sind in der Unternehmensgruppe TÜV Rheinland Berlin Brandenburg Ihre Ansprechpartner für berufliche Weiterbildung, betriebsinterne Schulungen und Organisationsentwicklung sowie Personalzertifizierung.Der Lehrgang ist modular aufgebaut. Zum Erwerb des Zertifikats müssen vier Module absolviert werden. Jedes Modul ist in sich thematisch abgeschlossen.Die Reihenfolge ist also frei wählbar und die Teile können auch als Einzelseminar besucht werden.
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Bildungszentren des Baugewerbes e. V., 47809 Krefeld
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Kooperation

Kooperation (lat. cooperatio: "Zusammenarbeit, Mitwirkung") ist das Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Lebewesen, Personen oder Systeme.

Kooperation führt häufig zum Nutzen für alle Beteiligten, aber es gibt auch erzwungene Kooperation und unter Täuschung zustande gekommene Kooperation, bei der eine Seite mehr oder alle Vorteile aus dieser Kooperation zieht.

Kooperation ist zumindest für deren Dauer ein Zusammenschluss im Sinne von Systembildung. Es bildet sich gewissermaßen auf einer höheren Ebene (zeitweise) ein neues System. Deren Elemente - die Kooperationspartner - erwarten ein der Kooperation entsprechendes Verhalten (Quid pro quo). Diese Art von Erwartungen können als Rechte und Pflichten verhandelt und fixiert werden.

Eine Kooperation im Sinne einer solchen Systembildung kann aber auch ohne Absprache und ohne höhere Zwänge (Gesetze, Moral, ...) zwischen egoistischen Elementen - Spielern - entstehen (siehe Robert Axelrod 'Evolution der Kooperation').

In der Betriebswirtschaftslehre ist eine Kooperation die freiwillige Zusammenarbeit von Unternehmen, die rechtlich selbstständig bleiben. Die beteiligten Unternehmen geben somit aber einen Teil ihrer wirtschaftlichen Souveränität ab. Werden Partner außerhalb der Akteursgruppe der Unternehmen in die Kooperation eingebunden, spricht man von "intersektoralen Kooperationen". Diese Form der Zusammenarbeit spielt vor allem im Bereich nachhaltige Entwicklung eine zunehmend wichtige Rolle. Beispiele sind die "Sustainability-Netzwerke", die auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg gegründet bzw. international registriert wurden.

Es kann grundsätzlich zwischen zwei Grundprinzipien der Kooperation unterschieden werden:

  1. Die synergetische Kooperation, in der Neues durch die Kooperation geschaffen wird, welches durch die Einzelteile nicht möglich ist(z.B. Spezialentwicklungen, oft auch F&E-Vorhaben, und
  2. die additive Kooperation, in der Prozesse oder Abläufe durch die Kooperationspartner zusammengefasst werden, um einen optimierenden Effekt zu erzielen (zum Beispiel Beschaffungs-Gemeinschaften, im Handel insbesondere Einkaufsgenossenschaften und Einkaufsverbände nicht-genossenschaftlicher Rechtsform).

Mögliche Formen einer Kooperation:

  • Gelegenheitsgesellschaft
  • Interessengemeinschaft
  • Kartelle
  • Gemeinschaftsunternehmen / Joint Venture
  • Symbiose
  • Intersektorale Kooperationen (z. B. Sustainability-Netzwerke)

Auf politischer Ebene wird auch versucht durch Kooperation den Nutzen der beteiligten Partner zu steigern. Beispiele dafür sind z.B. die Europäische Union, ein Regime wie der Welthandelsorganisation (WTO) oder einfach nur eine Freihandelszone.

Für Arbeitnehmer sind kooperative Aufgaben in einem Unternehmen nicht notwendigerweise ohne Konkurrenz: Da die Bewertung der Arbeitsleistung der Leitung des Unternehmens unterliegt, kann sogar Teamfähigkeit, soft skills, ein hoher EQ oder andere soziale Kompetenzen ein (brauchbares, und manchmal auch notwendiges) Mittel werden, um Konkurrenz auszutragen.

Selbst bei extrem antikooperativen Verhältnissen, wie bei den Grabenkämpfen im Ersten Weltkrieg, wo eine Gruppe gegen einen sog. Feind kooperiert, entstand mitunter eine Art Kooperation zwischen den Feinden. So vermieden die gegnerischen Soldaten zeitweilig, sich zu beschießen, wenn Nahrung kam, oder wenn Verwundete abtransportiert wurden. Eine beeindruckende wahre Geschichte dieser Art ist die über den Weihnachtsfrieden (Erster Weltkrieg). Diese Art der Kooperation wurde beendet, als mehr und mehr Artillerie eingesetzt wurde. Der Mathematiker und Philosoph Robert Axelrod beschreibt solche Situationen in seinem Buch "Die Evolution der Kooperation".

Kooperation hat nicht immer nur positive Einschätzungen und Wirkungen. So wird die Kooperation von Unternehmen eingeschränkt durch das Kartellrecht. Die Kooperation zum Zwecke der Schädigung von Dritten wird ebenfalls nicht uneingeschränkt als positive Verhaltensweise begrüßt.

Auch in der Natur kommt Kooperation vor. So ist beispielsweise die Symbiose eine Form der Kooperation zweier Organismen. Ein weiteres Beispiel für Kooperation in der Natur ist das Zusammenspiel in einem Ameisenhaufen. Jede Ameise hat bestimmte Aufgaben zu erfüllen, um das System Ameisenhaufen in seiner Gesamtheit am Leben zu erhalten.

Die Erklärung von Kooperation ist ein wichtiges Betätigungsfeld der Spieltheorie.

Literatur

  • Robert Axelrod: The Evolution of Cooperation, 1985, ISBN 0-465-02121-2 dt. Die Evolution der Kooperation ISBN 3-486-53995-7
  • Fisel, Hermann, Hetzner, Klöble, Meister, Klischat, Kyburz, Schneemann, Wüst: Kooperationen gründen und erfolgreich führen, 2005, ISBN 3-7843-2182-8. Ein Ratgeber zur Teamarbeit in der landwirtschaftlichen Produktion.
  • Thomas Becker, Ingo Dammer, Jürgen Howaldt, Stephan Killich, Achim Loose: Netzwerkmanagement. Mit Kooperation zum Unternehmenserfolg, 2. Aufl., 2007, ISBN 3-540-71889-3
  • Dalai Lama: Das Buch der Menschlichkeit - Eine neue Ethik für unsere Zeit. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2002, ISBN 3-404-60514-4
  • Christiane Pfeiffer: Integrierte Kommunikation von Sustainability-Netzwerken. Grundlagen und Gestaltung der Kommunikation nachhaltigkeitsorientierter intersektoraler Kooperationen, 2004, ISBN 3-631-52055-7
  • Michael Jürgs: Der kleine Frieden im Großen Krieg: Westfront 1914: als Deutsche, Franzosen und Briten gemeinsam Weihnachten feierten. Goldmann, München 2005, ISBN 3-442-15303-4
  • Joachim Bauer: Prinzip Menschlichkeit - Warum wir von Natur aus kooperieren, Hoffmann und Campe, September 2006, ISBN 3-455-50017-X
  • Alexander Schmidt: co-opera - Kooperationen mit Leben füllen. Carl Auer, ISBN 978-3-89670-384-2
  • Karl Kreuser, Thomas Robrecht: Mit Partnern gewinnen - Kooperationen nachhaltig managen. EWK-Verlag, ISBN 978-3-9381-75-422
  • Stefanie Rathje: Kooperationskompetenz. Toolbox zur Verbesserung der Zusammenarbeit in internationalen Kooperationen. Bertelsmann-Verlag, 1. Aufl., 2008, ISBN 978-3-86793-007-9

Weblinks

  • Recht der Kooperation - Vorlesungsbegleitendes Skript. Schwerpunkte: Handels- und Gesellschaftsrecht, insbes. Recht der Personengesellschaften und Genossenschaftsrecht. PDF-Format.
  • "Fuldaer Modell"- zum Kooperationsmanagement - Ergebnisse eines BmbF Forschungsprojektes zum Thema Kooperationen im Handwerk und Mittelstand. Das entwickelte Modell stellt eine Reihe von Maßnahmen vor und ordnet diese in den Lebenszyklus einer Kooperation ein. Ziel ist es die Erfolgsfaktoren von Kooperationen und damit ihre Dauerhaftigkeit zu verbessern. Der vorliegende Ansatz plädiert u.a. für die Nutzung der Rechtsform der Genossenschaft, die für die Belange der Zusammenarbeit in Handwerk und Mittelstand, gerade nach den neuesten Anpassungen, besonders geeignet erscheint.
  • KNM - Netzwerk von Organisationen, die sich mit dem Netzwerkmanagement (Unternehmensnetzwerke) beschäftigen. Mitglieder sind wissenschaftliche Einrichtungen, Netzwerkmanager, auf Unternehmensnetzwerke spezialisierte Schulungsanbieter und Unternehmensberater.
  • Portal zur Förderung der Kooperation europäischer Forschungseinrichtungen im Verkehrsbereich (wissenschaftlich) mehr...
  • Plattform Verwaltungskooperation: Wiki zur Dokumentation von Kooperationen der öffentlichen Verwaltung

Siehe auch

  • Freie Kooperation
  • Marketingkooperation
  • Verwaltungskooperation

Kategorie:Management Kategorie:Tugend Kategorie:Systemtheorie Kategorie:Psychologie

ar:تعاون ca:Cooperació da:Samarbejde en:Cooperation eo:Kooperado es:Cooperación fr:Coopération gl:Cooperación he:שיתוף hi:सहकार it:Cooperazione pl:Współpraca pt:Cooperação ru:Кооперация simple:Cooperation sr:Сарадња sv:Samarbete tg:Кооператсия