Wer ist der Chef? Von der Betreuung zur Assistenz - neue Rollen in der ... (Kurs-Details)
In den letzten Jahren hat sich ein neues Selbstbewusstsein und Selbstverständnis behinderter und chronisch kranker Menschen herausgebildet. Auch in Politik, Pädagogik und gesellschaftlichen Alltag hat das Prinzip der Selbstbestimmung Einzug gehalten. Was bedeutet das nun in der Praxis für die professionelle Arbeit mit behinderten Menschen? Ist die Fachkompetenz der Experten/innen damit überflüssig geworden? Oder eröffnet diese Neuformulierung Chancen für eine partnerschaftliche und befriedigende Zusammenarbeit von Betroffenen und Fachleuten? Wie können solch neue Formen im alltäglichen Umgang gelebt werden? Wer ist wofür zuständig und verantwortlich, wer entscheidet, wenns Konflikte gibt ? All diesen Fragen soll im Seminar nachgegangen werden. Es sollen Verhaltensstrategien hinterfragt und/oder neu entwickelt werden. Grundlagen für die gemeinsame Arbeit liefern aktuelle theoretische Konzepte ebenso wie Erfahrungen aus der Praxis.
Zielgruppe: SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, AssistentInnen, FSJ-lerInnen in der Behindertenarbeit
Referentin: Heike Ehrig ist gelernte Diplom-Sozialpädagogin und arbeitet seit über 20 Jahren in Wissenschaft und Praxis zum Thema Leben mit Behinderungen; sie ist in der Selbstbestimmt-Lebenbewegung aktiv und seit 2003 Professorin für Behindertenpädagogik an der Fachhochschule Düsseldorf