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Exkursion in die Streuobstwiese am Lindenhaus


Volkshochschule der Alten Hansestadt Lemgo, 32657 Lemgo

Streuobstwiesen gehören fast überall in Nordrhein-Westfalen traditionell zu unserer ... Mehr Details
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Volkshochschule der Alten Hansestadt Lemgo

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Exkursion in die Streuobstwiese am Lindenhaus (Kurs-Details)

Streuobstwiesen gehören fast überall in Nordrhein-Westfalen traditionell zu unserer Kulturlandschaft und prägen vielerorts noch heute das Landschaftsbild. Die starkwüchsigen, hochstämmigen Obstbäume mit ihren ausladenden Kronen und darunter das als Wiese oder Weide genutzte Grünland bieten wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Unsere Exkursion führt Sie zur Streuobstwiese am Lindenhaus, die seit Jahren von der Bund-Ortsgruppe Lemgo betreut wird. Da im September die ersten Äpfel reif sein werden, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zu 30 verschiedene Apfelsorten vom Geschmack her testen. Im Mittelpunkt stehen dabei die alten Obstsorten wie Jacob Lebel oder Luxemburger Renette, die auch von Allergiker/n/innen gut vertragen werden. Die Gebühr in Höhe von 4,00 EUR wird für eine Baumwolltasche erhoben, die mit Äpfeln frei nach Wahl gefüllt werden kann. Kinder brauchen die Gebühr nicht zu entrichten.  
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Volkshochschule der Alten Hansestadt Lemgo, 32657 Lemgo
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Streuobstwiese

Streuobstwiese im Herbst/Winter Viele Streuobstwiesen sind noch erhalten durch Landschafts- und Biotoppflege und durch indirekte Förderung, vgl. Agraralkohol) Streuobstwiese im Siebengebirge Schwäbischen Alb]] alte Streuobstwiese bei Darchau Die Streuobstwiese, regional auch Obstwiese, Bitz oder Bongert genannt, ist eine traditionelle Form des Obstbaus, in Unterscheidung zum Niederstamm-Obstbau in Plantagen. Auf Streuobstwiesen stehen hochstämmige Obstbäume meist unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Arten und Sorten. Streuobstwiesen sind meist charakterisiert durch eine Bewirtschaftung ohne Einsatz synthetischer Behandlungsmittel. Traditionell üblich ist die landwirtschaftliche Mehrfachnutzung der Flächen: Sie dienen sowohl der Obsterzeugung (Obernutzung) als auch der Grünlandnutzung Mähwiese zur Heugewinnung oder als Viehweide (Unternutzung). Die Imkerei spielt zur Bestäubung eine wichtige Rolle. Eine in Deutschland noch in Franken, Südbaden, Sachsen-Anhalt und dem südlichen Brandenburg verbreitete Sonderform (bis weit ins 20. Jahrhundert in ganz Mitteleuropa weit verbreitet) stellen Streuobstäcker dar. Darüber hinaus gehören auch Obstalleen und Einzelbäume zum Streuobstbau.

Die intensive Form des Obstanbaues ist dagegen die Obstplantage aus niederstämmigen Obstsorten in Monokultur.

Der Streuobstanbau hatte im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine große kulturelle, soziale, landschaftsprägende und ökologische Bedeutung. Wesentlich durch die Intensivierung der Landwirtschaft sowie durch das Bau- und Siedlungswesen wurden Streuobstwiesen in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts stark dezimiert. Heute gehören Streuobstwiesen zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas (siehe auch: Rote Liste der Biotoptypen). Größere, landschaftsprägende Streuobstwiesen finden sich heute noch in Österreich, in Süddeutschland, am Nordhang des Kyffhäusergebirges und in der Schweiz. Die ausgedehntesten Bestände finden sich am Fuß der Schwäbischen Alb. Dort sind auch großflächige Streuobstbestände von BirdLife International als “Important Bird Areas” benannt sowie vom Land Baden-Württemberg laut EU-Vogelschutzrichtlinie als Vogelschutzgebiete bei der EU gemeldet.


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