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Leipzig
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Informationen zum Kurs-Anbieter

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Dezentrale Systeme (Kurs-Details)

Der Zertifikatskurs ist Bestandteil des Masterstudiengangs "Change Management in der Wasserwirtschaft" [www.cmw-leipzig.de]. Gleichzeit besteht die Möglichkeit, einzelne Module des Studienganges zu besuchen und sich die Teilnahme durch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur und/oder die Universität Leipzig zertifizieren zu lassen. Die Inhalte des vorstehenden Moduls sind:
- Entwicklungen dezentraler Entsorgungssysteme [Einführung dezentrale Abwasserwirtschaft und Übersicht zur Abwasserbehandlung im internationalen Kontext und Technologische Grundlagen der dezentralen Abwasserbehandlung];
- Neuartige Sanitärsysteme;
- Dezentrale Regenwasserbewirtschaftung;
- Kleinkläranlagen [Rechtliche und technische Grundlagen für die biologische Abwasserbehandlung in Kleinkläranlagen, Technische und naturnahe Verfahrensführung, Bestands-und Zustandserfassung und Aufgaben von Eigenkontrolle, Wartung und Überwachung];
- Praktikum: Demonstrationsfeld Kleinkläranlagen, Abwassertechnische Parameter.
Termin
Termin
auf Anfrage

Anbieter
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Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, 04277 Leipzig
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Ort
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Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Karl-Liebknecht-Straße 132
04277 Leipzig

Veranstaltungsform
Veranstaltungsform
Selbststudium/E-Learning/Blended Learning

Preis
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400,- €

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Dezentrale Peripherie

Dezentrale Peripherie ist ein Begriff aus der Automatisierungstechnik und bezeichnet das Anbinden von verteilter Steuerungselektronik für eine (größere) Maschine an eine zentrale CPU über ein Bussystem. Der Ausdruck ist mit dem Aufkommen von Feldbussen wie dem Profibus populär geworden.

Früher wurde in der Automatisierungstechnik eine CPU mit den dazugehörigen Ein- und Ausgabekanälen zentral aufgebaut. Die über die Maschine verteilten Sensoren und Aktoren wurden zur zentralen Steuerung verkabelt. Der Nachteil dieser Lösung war der hohe Verkabelungsaufwand (Kosten, Störanfälligkeit).

In der dezentralen Peripherie werden Ein- und Ausgabemodule etc. in die Nähe der zugehörigen Sensoren und Aktoren gelegt. Die Verbindung zur CPU erfolgt über ein Bussystem und spezielle Kopfbaugruppen oder Interfacemodule, die eine entsprechende Busschnittstelle (Profibus, Profinet, etc) besitzen.

Anstatt vieler Einzeladern zur zentralen CPU brauchen die Sensoren und Aktoren nur bis zur dezentralen Peripherie verkabelt werden. Von dort aus führt lediglich eine Busleitung zur CPU. Dieser einfache und flexible Aufbau muss allerdings mit zusätzlichen Kosten für die Interfacemodule erkauft werden.

Da die Interfacemodule keine eigenständigen CPUs darstellen, sondern als Slaves einem Master (d.h. einer CPU) zugeordnet sind, und somit nach wie vor die Rechenoperationen in der CPU stattfinden, unterscheidet sich die Programmierung eines DP-Systems nicht wesentlich von der eines zentral aufgebauten Systems.

Kategorie:Automatisierungstechnik