Ultraschall-Durchflussmesser (USD) messen die Geschwindigkeit eines strömenden Mediums (Gas, Flüssigkeit) mit Hilfe akustischer Wellen. Diese Durchflussmesseinrichtung besteht aus zwei Teilen. Dem eigentlichen Messaufnehmer (Ultraschallsensor) und einem Auswerte- und Speiseteil dem Transmitter (Messumformer) gemäß der grundlegenden DIN Norm 1319[1].
Die akustische Durchflussmessung bietet einige Vorzüge gegenüber anderen Messverfahren. Die Messung ist weitgehend unabhängig von den Eigenschaften der verwendeten Medien wie elektrische Leitfähigkeit, Dichte, Temperatur und Viskosität. Das Fehlen bewegter mechanischer Teile verringert den Wartungsaufwand und ein Druckverlust durch Querschnittsverengung entsteht nicht. Ein großer Messbereich zählt zu den weiteren positiven Eigenschaften dieses Verfahrens. Für die akustische Strömungsmessung mittels Ultraschall kommen in industriellen Anlagen zwei wesentliche Messprinzipien zum Einsatz. Das Ultraschall-Doppler-Verfahren und Ultraschall-Laufzeit-Verfahren.
Die Messverfahren der Ultraschalldurchflussmessung können in folgenden vier unterschiedlichen Messprinzipien unterteilt werden: