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Blended Learning Seminar: Elektronische DemokratieChancen und Grenzen der ...


ver.di --Institut für Bildung, Medien und Kunst, 32791 Lage-Hörste

Vom »Internet für Alle« sind wir noch weit entfernt. Die »digitale Kluft« zwischen ... Mehr Details
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Blended Learning Seminar: Elektronische DemokratieChancen und Grenzen der ... (Kurs-Details)

Vom »Internet für Alle« sind wir noch weit entfernt. Die »digitale Kluft« zwischen Informations-Reichen und Informations-Armen in der Gesellschaft besteht trotz steigender Nutzerzahlen nach wie vor. Gleichzeitig entwickeln sich in der Onlinewelt rasend schnell neue Beteiligungsmöglichkeiten, Kommunikations- und Geschäftsabläufe verlagern sich aus der realen in die virtuelle Welt. Online-Lernen im Internet ist auf dem Vormarsch. Auch im Umfeld der Politik bietet das Netz ganz neue Formen der Rückmeldung und Beteiligung des Bürgers. Wir wollen in dem Seminar das Handwerkszeug für eine Teilhabe an diesen neuen Onlinewelten kennenlernen und damit arbeiten. Gleichzeitig werden wir uns mit der Frage auseinandersetzen, welche Bedeutung die Angebote und Mitmachmöglichkeiten der »Online-Politik« für uns und eine lebendige Demokratie haben können. Zur Diskussion dieser Themen und zur Einführung in eine virtuelle Lernplattform, die für Lernen und Kommunizieren via Internet genutzt werden kann, findet ein Wochenseminar statt. Daran schließt sich eine dreiwöchige Onlinephase an, in der die TN begleitet durch Tutoren mit der virtuellen Lernplattform arbeiten, sich in der Onlinewelt bewegen und gemeinsam Projekte durchführen. Schwerpunkt-Themen der Präsenzphase: 3-wöchige Onlinephase: Die TeilnehmerInnen organisieren sich in Lernpartnerschaften. Der Umgang mit der elektronischen Lernplattform wird durch Projektarbeiten in Gruppen weiter trainiert und durch Tutoren begleitet. Die Projekte resultieren aus den inhaltlichen Schwerpunkten der Präsenzphase und die TeilnehmerInnen wählen ihr Projektthema selbst. Die Onlinephase endet mit einer Meinungsbildung über Chancen und Risiken der elektronischen Demokratie und der Bewertung von Lernen auf digitalen Plattformen. Diese Veranstaltung wird mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gefördert und ist Teil der Intiative »Projekt P – misch dich ein«. Projekt P fördert das politische Engagement von Kindern und Jugendlichen und ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bundeszentrale für politische Bildung und des Deutschen Bundesjugendring. Mehr dazu unter .
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ver.di --Institut für Bildung, Medien und Kunst, 32791 Lage-Hörste
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Seminar

Ein Seminar ist eine Lehrveranstaltung, die dazu dient, Wissen zu erwerben oder zu vertiefen. Seminare werden meist von einem Seminarleiter bzw. Trainer durchgeführt, der als Lehrperson auftritt.

Überblick

Der Begriff Seminar lässt sich auf den lateinischen Ausdruck seminare (Deutsch: säen) oder seminarium (Baumschule, Pflanzschule) aus dem 17. Jahrhundert ableiten. Diese Art der Lehrveranstaltung wurde zu Beginn des Idealismus im 18./19. Jahrhundert wieder eingeführt. Wie in der mittelalterlichen Universitas wurden dabei die Studenten grundsätzlich als gleichberechtigte Teilnehmer in der wissenschaftlichen Arbeit angesehen.

Seminare an Hochschulen zeichnen sich (im Gegensatz zur Vorlesung) durch größere Interaktivität von Leiter und Seminarteilnehmern aus. Meist soll in kleinen übersichtlichen Gruppen gearbeitet werden (etwa fünf bis zwanzig Teilnehmer). Dem Anspruch, in einer kleinen Gruppe intensiv zu arbeiten, stehen in der Realität der deutschen Universitäten aber häufig Teilnehmerzahlen von 40, 60, 80 oder gar 100 Studierenden entgegen. Seminare können zu beliebigen Themen des Fachgebiets angeboten werden und dienen der Vertiefung und Anwendung des in einer Vorlesung erworbenen Wissens.

Es ist eine Art der Lehrveranstaltung zur Einführung in das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten mit Übungen, Diskussionen und Vorträgen der Studenten im Unterschied zur Vorlesung. Es werden Proseminare für Anfänger im Grundstudium und Mittel- und Hauptseminare für Studenten im Hauptstudium unterschieden. Oberseminare werden als Spezialseminare über dem Hauptseminar angesiedelt. Gelegentlich wird ein solches Oberseminar für Examenskandidaten auch Privatissimum oder Examenscolloquium genannt. An Universitäten werden Seminare in der Regel von Professoren und anderen Dozenten, nur selten und nur in bestimmten Fächern auch von Studenten höheren Semesters durchgeführt. Ergebnis eines Seminars kann eine Seminararbeit sein.

Seminare finden auch im Rahmen der betrieblichen Fortbildung und als Veranstaltungen weiterer Bildungsträger wie den Volkshochschulen im Rahmen der Jugendbildung und der Erwachsenenbildung statt.

Die Lehrerausbildung erfolgt in Deutschland postuniversitär in sogenannten Studienseminaren (Lehrerseminare).

1981 wurde der Vorbereitungsdienst für das Lehramt allgemeinbildender Schulen in Baden-Württemberg eingeführt. Nach der wissenschaftlichen Ausbildung an den pädagogischen Hochschulen und Universitäten folgt nun die 18-monatige schulpraktische Ausbildung an den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung. Informationen zu den Seminaren in Baden-Württemberg vermittelt die Portalseite für die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung in Baden-Württemberg.

Die Priester- und Diakonen-Ausbildung in der römisch-katholischen Kirchen findet in Priesterseminaren statt.

Kategorie:Akademische Bildung

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