Die Spielpädagogik ist ein Ansatz der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik, der spielerische Elemente und ihren Einsatz als Medium und Methode innerhalb der sozialen Arbeit erfasst. Sie bildet eine eigene Sparte, die nahezu mit allen Sparten der Pädagogik kooperieren kann, aber nicht zwingend muss, z. B. in der Erlebnispädagogik, der Kulturpädagogik, der Jugendarbeit und Sonderpädagogik. Dabei bildet die Theaterpädagogik eine Unterkategorie der Spielpädagogik, welche besonders das Medium Theaterspiel (auch darstellendes Spiel) in den Blick nimmt. Spielpädagogik steht dabei im Schnittpunkt der drei großen gesellschaftlichen Aufgaben Bildung, Kulturarbeit und Jugendarbeit.
Sie richtet sich auch nicht ausschließlich an Kinder und Jugendliche, das Medium Spiel mit spielpädagogischer Arbeit findet auch im Bereich der Altenhilfe, der Erwachsenenbildung und im wirtschaftlichen Bereich beispielsweise beim Motivationstraining und der Personalentwicklung seinen Platz.